Von YouTube und Herztransplantationen

Eigentlich wollte ich bloß wissen, wie man sich am besten einen Riss in der Hosentasche zunäht. Gibt man allerdings »Naht« bei YouTube ein, bekommt man zuallererst Lehrvideos zu chirurgischen Nähten. Eigentlich naheliegend, aber trotzdem so verrückt. Nicht nur, dass man dort lernen kann, wie man Socken strickt, Essen kocht, Häuser baut oder Autos repariert, jetzt kann man dank YouTube sogar fast schon Leben retten.  „Von YouTube und Herztransplantationen“ weiterlesen

Von Reißverschlüssen und Paracord

Angefangen hat alles mit meinem neuen Rucksack: Es regt mich tierisch auf, wenn die Schieber der Reißverschlüsse beim Gehen klirren. Neuerdings werden ja gerne so Textilbänder in die Schieber eingeflochten, damit es eine leichte Dämpfung gibt. Gaffa-Tape hatte ich schon mal ausprobiert, funktioniert leider nicht so wirklich gut. Also wollte ich mich auf die Suche machen nach etwas, was man in die Schieber einfädeln kann, damit das Geklapper aufhört. „Von Reißverschlüssen und Paracord“ weiterlesen

Faszination Elektro

So langsam beginne ich die Faszination für Elektromusik (formerly known as Techno) zu verstehen: Es geht gar nicht um die Musik, so kann man das stumpfe Getöse gar nicht nennen. Gesang gibt’s meistens auch nicht. Es geht um den Beat! Man geht in einen Elektroclub wegen der Beats. Im Rhythmus des Herzschlag lässt man sich im Stroboskop treiben und den Alltag vergessen. Womit wir zu meiner ersten Vermutung kommen: Man kann es in einem Elektroclub wohl nur aushalten, wenn man richtig zugedröhnt ist.

Erkenntnis Nummer zwei: Abgesehen von den Äußerlichkeiten wie dem obligatorischen Beutel handelt es sich beim Tanzverhalten motivierter Elektrodancer exakt um eine Gothic-Kopie. Schön in Richtung DJ Pult ausgerichtet beginnt der Formationstanz. Grandios.

Der Schlüssel für eine bessere Welt

Ich saß in einem dreckigen Berliner Ubahntunnel zwischen Hipsterpunks und einer osteuropäischen Mutter, die lautstark telefonierte, also alles wie immer. Dann…

Es gibt diese Momente, während man in seinem Trott versunken durchs Leben huscht, die einen innehalten und plötzlich vieles in Frage stellen lassen. Die Gedanken drehen auf, man scheint endlich den nötigen Betrachtungsabstand gewonnen zu haben, um verstehen zu können. Schöne Momente, traurige Momente.

Heute hatte ich einen wundervollen Moment: „Der Schlüssel für eine bessere Welt“ weiterlesen