Faszination Elektro

So langsam beginne ich die Faszination für Elektromusik (formerly known as Techno) zu verstehen: Es geht gar nicht um die Musik, so kann man das stumpfe Getöse gar nicht nennen. Gesang gibt’s meistens auch nicht. Es geht um den Beat! Man geht in einen Elektroclub wegen der Beats. Im Rhythmus des Herzschlag lässt man sich im Stroboskop treiben und den Alltag vergessen. Womit wir zu meiner ersten Vermutung kommen: Man kann es in einem Elektroclub wohl nur aushalten, wenn man richtig zugedröhnt ist.

Erkenntnis Nummer zwei: Abgesehen von den Äußerlichkeiten wie dem obligatorischen Beutel handelt es sich beim Tanzverhalten motivierter Elektrodancer exakt um eine Gothic-Kopie. Schön in Richtung DJ Pult ausgerichtet beginnt der Formationstanz. Grandios.

Autor: Kim

Hi, ich bin Kim, Medienschaffender aus Berlin, der sich gerne mal in neuen spannenden Dingen austobt, seien es Medienprojekte, Weltreisen oder kulinarische Experimente.

Ein Gedanke zu „Faszination Elektro“

  1. Schön! Dann kann ich Dir nur sehr ans Herz legen, einmal die musikalischen Geschichte nachzuvollziehen von House, Djungle und Drum’n’Bass auch noch mitzunehmen, und wenn’s geht auch noch Techstep, da schliesst sich dann wieder der Kreis zu Techno. Ich hab das ganze Zeug leider nur als Vinyl. Aber im Club erlebt sich das in der Tat eh besser.

    Ach und: Es geht natürlich um die Musik. Wir haben nur über all die Klassik und all den Schlager vergessen, dass Beat eben auch Musik ist.

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