Faszination Elektro

So langsam beginne ich die Faszination für Elektromusik (formerly known as Techno) zu verstehen: Es geht gar nicht um die Musik, so kann man das stumpfe Getöse gar nicht nennen. Gesang gibt’s meistens auch nicht. Es geht um den Beat! Man geht in einen Elektroclub wegen der Beats. Im Rhythmus des Herzschlag lässt man sich im Stroboskop treiben und den Alltag vergessen. Womit wir zu meiner ersten Vermutung kommen: Man kann es in einem Elektroclub wohl nur aushalten, wenn man richtig zugedröhnt ist.

Erkenntnis Nummer zwei: Abgesehen von den Äußerlichkeiten wie dem obligatorischen Beutel handelt es sich beim Tanzverhalten motivierter Elektrodancer exakt um eine Gothic-Kopie. Schön in Richtung DJ Pult ausgerichtet beginnt der Formationstanz. Grandios.

Der Schlüssel für eine bessere Welt

Ich saß in einem dreckigen Berliner Ubahntunnel zwischen Hipsterpunks und einer osteuropäischen Mutter, die lautstark telefonierte, also alles wie immer. Dann…

Es gibt diese Momente, während man in seinem Trott versunken durchs Leben huscht, die einen innehalten und plötzlich vieles in Frage stellen lassen. Die Gedanken drehen auf, man scheint endlich den nötigen Betrachtungsabstand gewonnen zu haben, um verstehen zu können. Schöne Momente, traurige Momente.

Heute hatte ich einen wundervollen Moment: „Der Schlüssel für eine bessere Welt“ weiterlesen

Berliner Kulinamorösitäten

Berlin ist ja schon gerne mal ein stinkendes Drecksloch, aber wenn es ums Essen geht, kann man es eigentlich nirgendwo vortrefflicher finden. Vor allem wenn man im Herzen Friedrichshains an der Warschauer Straße wohnt. Heute war wieder so ein Moment, wo ich dachte, das ganze kann doch nur einen Haken haben. Hat man mir heimlich ein Waschmaschinenabo untergejubelt, ohne dass ich es gemerkt hätte? „Berliner Kulinamorösitäten“ weiterlesen

Eine Poetry Slam Schablone to go

Ich mag Poetry Slams, schon seit meiner Studienzeit in Bielefeld. Damals, als das alles noch total unbekannt und underground war, würde man heute behaupten. Gute Slams inspirieren mich, regen zum Nachdenken an, machen eine Menge Spaß. Einige Slammer haben dabei die erstaunliche Fähigkeit immer wieder neue Slam-Stile zu erschaffen und einen damit vom Hocker zu reißen (warum musste ich jetzt gerade an schtzngrmm denken). Leider habe ich das Gefühl, dass diese Innovationsfreude mit den Jahren abgenommen und sich stattdessen ein quasi-Slam-Standard durchgesetzt hat. „Eine Poetry Slam Schablone to go“ weiterlesen

Car-Sharing-Anbieter in Berlin

Autos und Großstadt, eher ein Fluch als ein Segen. Chronischer Parkplatzmangel, Staus, Bluthochdruck, Karambolagen. Bei einem so gut ausgebauten ÖPNV wie in Berlin kann man stattdessen gut auf ein Auto verzichten und sich bequem und stressfrei fortbewegen. Trotzdem gibt es Gelegenheiten, wo ein Auto schon praktisch wäre, wie z.B. ein Großeinkauf oder ein längerer Ausflug ins Grüne.

Hier kommt das Car Sharing ins Spiel. Im Gegensatz zum klassischen Mietwagen haben die Angebote vor allem den Vorteil einer einfacheren Pauschalabrechnung. Tankkosten sind inklusive, dafür gibt es eine Gebühr pro gefahrenem Kilometer und pro Zeiteinheit.

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