Das Anthropozän – ein Vortrag von Harald Lesch an der Uni Bayreuth

»Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass Sie, wenn Sie durch Deutschland fahren, kaum noch Insekten auf den Scheiben haben?« Harald Lesch war am 4. Juli 2016 in der Uni Bayreuth zu Gast um über das Anthropozän zu reden: dem Zeitalter der Erde, in dem die Menschen erstmals einen bleibenden Fußabdruck hinterlassen haben, sei es durch Klimawandel, Atomtests oder Plastikmüll. Dabei geht es nicht nur um die aktuelle Faktenlage, sondern auch um das Selbstverständnis von Menschen der Wissenschaft, das Verhältnis von Wissenschaft zu Politik oder dem Bildungssystem.

Der Vortrag dauert zwar etwas über eine Stunde, lohnt sich aber absolut. Die anschließende Fragestunde von etwa einer halben Stunde ist dann noch mal sehr interessant. Wer Harald Lesch kennt, wird wissen, dass dessen Vorträge sehr kurzweilig und unterhaltsam, aber auch sehr fundiert sind. Hätte ich damals in der Uni die Wahl gehabt, wäre ich vermutlich tausendmal lieber zu diesem Vortrag gegangen als mir andere Vorlesungen anhören zu müssen. Als Student der Naturwissenschaften wäre das für mich bestimmt sehr prägend gewesen.

Hier sei noch kurz erwähnt: Ich finde es so wunderbar, dass wir jetzt in einer Zeit leben, in der wir Vorlesungen und wissenschaftliches Material, ja ganze Studiengänge frei abrufen können. Wissen war noch nie so einfach zugänglich wie jetzt.

Mehr Lesch gibts auf YouTube: LeschsWeltTerra X Lesch & Co

Autor: Kim

Hi, ich bin Kim, Medienschaffender aus Berlin, der sich gerne mal in neuen spannenden Dingen austobt, seien es Medienprojekte, Weltreisen oder kulinarische Experimente.

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