Was wir von Independence Day lernen können

Foto: John Fowler, CC BY 2.0

Was wäre, wenn plötzlich Aliens die Erde angreifen würden? Im Film Independence Day kann die Menschheit anfangs nur hilflos zusehen, um sich dann aber zusammen zu raufen und einen globalen Masterplan auszuarbeiten. Man muss schließlich überleben! Unzählige sonst verfeindete Länder arbeiten nun zusammen, natürlich angeführt von den USA, aber immerhin sind auch die Russen dabei. Die Aliens interessiert nämlich nicht, aus welchem Land die Menschen kommen (obwohl sie komischerweise direkt die Wahrzeichen wie den Eiffelturm angreifen 🤔, egal, vielleicht ist der ja einfach besonders gut leitend).

Zurück zur Realität: Vielleicht wären die ewigen Zankereien zwischen den Völkern vorbei, wenn es eine globale Bedrohung geben würde. Man würde merken, dass man doch eigentlich gar nicht so unterschiedlich ist und dass die »anderen« in der Realität doch gar nicht so verkehrt sind, wie es in den Sozialen Medien™ und gewissen Stimmungsblättern rüberkommt. Vielleicht fällt dann auch endlich mal das Internet aus und die Menschen müssten sich Dinge wieder ins Gesicht sagen.

Aber Moment mal, diese globale Bedrohung gibt es doch schon. Leider hat sie kein Gesicht und kann dem US-Präsidenten keine böse Kriegserklärung übermitteln, indem sie einen Hippie-Wissenschaftler würgt. Man könnte sagen, sie hat ein Marketing-Problem. Oder wir, wie man’s nimmt.

Zum Abschluss möchte ich den damaligen US-Präsident Thomas J. Whitmore zu Wort kommen lassen, der das Thema gut zusammenfasst. Beste Szene des Films, durch den Pathos müsst ihr jetzt durch. Und ja, es muss die deutsche Variante sein, denn die hat sich bei mir ins Gehirn eingebrannt. 🤓

Guten Morgen!

In weniger als einer Stunde werden sich unsere Flugzeuge mit anderen aus der ganzen Welt vereinen. Und sie bereiten sich darauf vor, die größte Luftschlacht in der Geschichte der Menschheit zu schlagen.

Menschheit, dieses Wort sollte von heute an für uns alle eine neue Bedeutung haben. Wir können nicht mehr zulassen, dass unsere kleinlichen Konflikte uns aufzehren. Unser gemeinsames Interesse verbindet uns.

Vielleicht ist es Schicksal, dass heute der 4. Juli ist. Und dass sie einmal mehr für unsere Freiheit kämpfen werden. Nicht etwa gegen Tyrannei, Verfolgung oder Unterdrückung, sondern gegen unsere Vernichtung. Wir kämpfen für unser Recht zu leben, zu existieren.

Und sollten wir diesen Tag überstehen, wird der 4. Juli nicht mehr länger nur ein amerikanischer Feiertag sein. Sondern der Tag an dem die Welt mit einer Stimme erklärt:
Wir werden nicht schweigend in der Nacht untergehen.
Wir werden nicht ohne zu kämpfen vergehen.
Wir werden überleben.
Wir werden weiterleben.
Heute feiern wir gemeinsam unseren Independence Day!

Autor: Kim

Hi, ich bin Kim, Medienschaffender aus Berlin, der sich gerne mal in neuen spannenden Dingen austobt, seien es Medienprojekte, Weltreisen oder kulinarische Experimente.

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