Was auf die Haare: vom Gel zum Wachs

Heute geht es mal wieder ins Badezimmer: Nach dem Bart sind nun die Haare dran!

Ich benutze schon seit Ewigkeiten Haargel; und zwar eigentlich hauptsächlich, weil alles andere meine dicken schweren Haare nicht halten kann. Haarschaum hatte ich als Kind mal ausprobiert. Das war ja auch ganz lustig damit rumzuspielen, aber richtig gehalten hat es nicht. Irgendwie war ich schließlich bei L’Oréal hängengeblieben: erst ewig lange Spurenlos FX Stärke 8/9, dann ein paar Monate Matt & Messy Stärke 8/9 und zuletzt Unzerstörbar Stärke 9/9. Letzteres konnte mich alleine schon vom Namen her überzeugen.

Neulich fragte mich aber mein Friseur, warum ich denn überhaupt Haargel benutze? Das trockne doch die Haare aus. Stattdessen hat er mir Haarwachs empfohlen. Die ersten Zweifel waren gesät. Und da ich eh gerne mal was neues ausprobiere und man alte Traditionen auch mal über Bord werfen darf, habe ich angefangen mich in der Richtung etwas umzusehen. Dabei bin ich auf dieses Video gestoßen:

Der Typ mit dem Wachs kann seinen Boss beeindrucken und bekommt am Ende auch noch das Girl, während der Gegelte total versagt. Nun wusste ich, was ich all die Jahre falsch gemacht hatte! 😳

Jedenfalls hat mich das Video tatsächlich auf die japanische Marke Gatsby aufmerksam gemacht, deren Produkte in Deutschland zwar nicht direkt erhältlich sind, dafür aber über einen Import via Amazon. Kurz in die Bewertungen reingeschaut: Soll wohl ziemlich geil sein und sogar dickes asiatisches Haar im Zaum halten. Ich habe mich dann noch ein bisschen durch die lustigen Produktvideos geklickt und mich letztendlich für das Gatsby Moving Rubber Wild Shake (Partnerlink) entschieden (kostet zur Zeit knapp 10 Euro).

Erfahrungsbericht

Bisher bin ich begeistert und ich denke ich werde erst mal dabei bleiben. Es gibt zwar ein paar Nachteile gegenüber dem Haargel:

  • Es fühlt sich etwas schmieriger an im Haar, aber bei Weitem nicht so sehr wie die Strand Matte von got2b, die ich nur ein Mal benutzt und dann in die Verbannung geschickt habe.
  • Es lässt sich nicht so einfach rauswaschen wie Haargel, das ist aber auch kein großes Problem.

Die Vorteile überwiegen jedoch klar:

  • Eine Gel-Frisur ist bei etwas Wind schnell zerstört. Mit Wachs lässt sie sich nach überstandenem Sturm wieder halbwegs richten.
  • Wenn ich am nächsten Tag aufwache, könnte ich notfalls die Haare wieder einigermaßen in Form bringen. Das wäre mit Haargel unmöglich.
  • Wuschel-Attacken von Freunden können repariert werden.
  • Es ist kein Alkohol enthalten. Ob das jetzt viel gesünder ist, kann ich nicht sagen, klingt aber so.
  • Angeblich frei von Parabenen.
  • Riecht nach Kaugummi.
  • Das Zeug hält!

Autor: Kim

Hi, ich bin Kim, Medienschaffender aus Berlin, der sich gerne mal in neuen spannenden Dingen austobt, seien es Medienprojekte, Weltreisen oder kulinarische Experimente.

2 Gedanken zu „Was auf die Haare: vom Gel zum Wachs“

  1. Hey,
    mit den Produkten von Gatsby kann man wirklich nichts falsch machen! Bieten tollen Halt und sind super leicht in der Anwendung. Gatsby ist übrigens doch direkt in Deutschland erhältlich :-) https://www.pw-style.de/maenner-haarpflege-marken/gatsby/

    Du müsstest mal ein Haarwachs mit einem höheren Wachsanteil ausprobieren, dann fühlt sich nichts mehr schmierig an.
    Wachs ist tatsächlich besser für die Haare und Kopfhaut als Gel. Die im Gel enthaltenen Alkohole lassen das Gel aushärten und gleichzeitig die Haar austrocknen. Auf Dauer ist das nicht so gut fürs Haar.

    Beste Grüße
    Philipp

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